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Moustiers:
Moustiers
Sainte Marie liegt am Eingang der Schluchten von Verdon. Moustiers ist
bekannt für seine außergewöhnliche Lage und seine Fayencen. Die
Fabrikation nahm ihren Anfang im 17. Jahrhundert. 1689 verdammte das von
Louis XIV. erlassene Luxusedikt sämtliches Gold- und Silbergeschirr zum
Einschmelzen, um die Kriegskosten zu finanzieren. Dieses Edikt begünstigte
die Entfaltung edler und künstlerischer Fayencen.
Einige
Fayence-Werkstätten wie Clérissy umgaben sich mit berühmten Kunstmalern.
Die beiden folgenden Jahrhunderte erlebten die Eröffnung mehrerer
Ateliers wie Olérys, der den Fayence-Handwerkern von Moustiers das
Geheimnis der Herstellung vielfältiger Farben enthüllte, wie etwa das Grün
und Gelb…
Das
18. Jahrhundert erlebt die Entstehung der Werkstatt von Ferrat mit
Blumendekors und chinesischem Muster… Als die französische Revolution
einsetzte, schlossen die Werkstätten eine nach der anderen – der
Niedergang begann. Der letzte Ofen erlischt 1874. 1927 befeuert Marcel
Provence, ein enger Freund von Frédéric Mistral, einen Ofen, und erneut
werden einige Stücke in Moustiers hergestellt. In den 60er Jahren erfolgt
die echte Wiedergeburt.
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Keramiker
in Moustiers:
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Die
von uns vorgestellten Stecke werden in einer der ältesten in
Moustiers Sainte Marie "Flam" niedergelassenen
Steingut-Werkstätten hergestellt. Sämtliche Sammelstücke tragen
den Namen des Ateliers gefolgt von der Bemerkung "Flam in
Moustiers", das einzige unwiderlegliche Mittel, um den Ursprung
der Fayencen und der damit verbundenen kunsthandwerklichen Arbeit zu
zertifizieren.
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Herstellung:
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Zunächst
fertigt unser Porzellanmeister die Modelle an. Daraus entstehen die
Gipsformen. Die Gestaltung erfolgt durch Guss. Nachdem die Objekte
von der Form befreit sind, trocknen sie rund eine Woche im Freien,
bevor sie geschlichtet werden (dabei werden sämtliche Unregelmäßigkeiten
beseitigt).
Die Stücke aus Porzellanerde werden dann bei 1040°C gebrannt. Der
auf diese Weise entstandene "Biskuit" wird ins Emaillebad
getaucht. Dann kommt die Dekoration. Der erste Schritt ist die
Handsignierung der Stücke auf der Unterseite jedes Artikels, dieser
Schritt belegt die Echtheit der Moustiers-Fayence. |
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Sodann
werden den einzelnen Modellen entsprechend die Dekors ausschließlich
von Hand angebracht. Mithilfe von Metalloxiden entstehen nach dem
letzten Brennen bei 980°C die Farben. |

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