Mühle Provence

Ölfruchtbauer
Gründungsdatum : 1992
Materialien : Oliven  " Cailletié "
Olivenöl
Olivenöl Extra Vierge Aroma

            
                            

Der Olivenbaum:

Öl und Oliven finden wir häufig in der Gastronomie Nizzas. Die Einwohner Nizzas sind so stolz auf ihren Olivenbaum, dass sie ein Symbol daraus gemacht haben; wie der majestätische Baum beweist, der sich vor dem Masséna-Gymnasium in Nizza erhebt, und der seit 1931 ein Denkmal des Friedens ist.

Der "Caillletié" genannte Olivenanbau an der Côte d'Azur trägt Früchte von seltener Feinheit. Wir rufen uns das zu befolgende Prinzip in Erinnerung, das unsere Vorfahren durch die Römer lernten, um eine tadellose Qualität zu erzielen :

" Wer die Erde um den Olivenbau pflügt, bittet ihn um Frucht.
Wer ihn ernährt, erhält sie.
Wer ihn jedoch beschneidet, zwingt ihn zur Gabe ".

Was wäre die Provence ohne Olivenbäume? Dieser kräftige Baum, der allerdings die Kälte fürchtet, fühlt sich auf den geschützten Hügeln der Sonnenseite sehr wohl. Selbst wenn er im Winter Frost abbekommen hat, schlägt er vom Baumstrunk wieder aus. Er ist widerstandsfähig wie Unkraut, wie auch bereits das französische Sprichwort «Figuier et olivier ne meurent jamais sans héritier» (Feigen- und Olivenbaum sterben niemals ohne Nachkommen) besagt. Er ist fest verankert im Boden und sein Baumstrunk wird mit den Jahren immer dicker. Er verfügt über einen gekrümmten, knorrigen Stamm mit dunkelgrauer Borke. Seine knotigen Äste haben zahlreiche Zweige. Die vielen Blätter sind glatt, auf der Oberseite blaßgrün und mit seidig weißer Unterseite. Im Wind sehen sie richtig silbern aus. Der Olivenbaum blüht von Mai bis Juli je nach Region, mit kleinen vierblättrigen Blütenblättern, die 5 % Oliven hervorbringen. Diese werden von November bis März gepflückt. Der Olivenbaum kann mehrere Jahrhunderte überdauern. In der Antike war er ein Symbol für Fruchtbarkeit, Frieden und Ruhm. Heute besteht eine klare Tendenz zur Verbesserung der Olivenhaine und Steigerung der Olivenproduktion.

 

Ölfruchtbauer an der Côte d'Azur:

Die Mühle Provence ist für ihr erstklassiges Olivenöl bekannt, auf dessen Basis auch aromatisierte Öle hergestellt werden. Verfeinern Sie damit Ihre Gerichte und lassen Sie sich von den vielfältigen Geschmacksrichtungen überraschen.

Die Olivenölherstellung:

Zwei Granitmühlsteine von je 900 kg drehen sich in einer Art Becken und mahlen 250 kg Oliven während 30 Minuten. Dieser Brei wird in einem Mischer homogenisiert und auf Korbnetzen oder runden Teppichen ausgebreitet, die auf einem Wagen gestapelt und dann unter einer hydraulischen Presse bei 300 kg/cm2 gequetscht werden. Der Olivensaft wird in einem Dekantierbecken aufgefangen ( 20% Öl, 40% Wasser, 40% Trester (Rückstände von Fruchtfleisch und Kern). Das Öl steigt an die Oberfläche und wird in der Zentrifuge geschleudert, um die letzten Unreinheiten zu eliminieren. Das Öl kann sofort verkostet werden (und schmeckt hervorragend, wir haben es getestet!)
Der Ertrag liegt bei 20%, d.h. 50 l Öl bei 250 Kg Oliven.