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VALLAURIS:
Die Magie der Tonerde.
Die
Töpfertradition von Vallauris geht mindestens auf den Beginn unseres
Zeitalters zurück. In der galloromanischen Zeit hat man bereits große
Vorkommen an hitzebeständigem Ton für die Herstellung von Ziegelsteinen
und Krügen genutzt. Die Töpferei wurde auf ganz natürliche Art und
Weise die erste Handwerks-und Handelstätigkeit der Bewohner.
Picasso,
das Genie der modernen Kunst, drückte sein enormes Talent in vielen
Bereichen aus, wie z.B. der Töpferkunst. Vallauris, wo er Tausende von
Teilen im Atelier Madoura kreierte, verdankt ihm die Wiedergeburt dieser
Kunst.
Der
bemerkenswerten Vergangenheit getreu, formen, überziehen und emaillieren
etwa zehn Keramiker und Töpfer heute noch die Teile gemäß ihrer
Ausbildung und ihrer Inspiration. Bevor diese Teile auf den Markt kommen,
werden Sie mit schmuckvollen Farben, Motiven und Schnörkeln versehen, die
hin und wieder auf die Einflüsse der damaligen Zeit schließen lassen.
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Töpfer
in Vallauris:
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In
der Werkstatt Bleu d'Argile ist die Töpferkunst eine Familientradition. Während
Pierrot um die Welt reist (seit zwanzig Jahren), um Teller, Schüsseln und
Krüge herzustellen, widmet sich Christine der Aufgabe, diese Gegenstände
mit Oxyden zu verzieren. Dieses sympathische Töpferpaar hat sich nämlich
auf die Herstellung von Gegenständen aus glasiertem Ton spezialisiert,
die der Tischkunst ihre besondere Note verleihen.
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Herstellung:
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Die
Gegenstände werden manuell aus hochwertigem Ton aus Vallauris oder
Limoges hergestellt und gedreht. Es werden zwei Tage zum Austrocknen benötigt,
um Gegenstände mit dem Farbton "lederfarben, steingrau" zu
erhalten. Danach werden die Gegenstände in Bäder aus Angussfarbe
getaucht (erdfarbene flüssige Überzüge, die aus natürlichen farbigen
Oxyden bestehen). Die Gegenstände trocknen eine Woche lang an der Luft.
Dann folgt der Verzierungsschritt mit dem Pinsel oder mit der sogenannten
"Gummispritze*", mit natürlichen Farboxyden, wie z.B.
Kobaltblau, Kupfer, usw.
Durch das erste Brennen bei einer Temperatur von 1020°C erhält man einen
getrockneten Emailleauftrag (halbtrockener Gegenstand). Nach einer eintägigen
Abkühlungsphase, tauchen wir diese Teile vor dem ersten Brennen, das bei
einer Temperatur von 1040° C erfolgt, in eine Glasur (glasähnliche
Masse, die dem Gegenstand Glanz und Undurchlässigkeit verleiht). |
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Verzierungstechnik, die für gewöhnlich " Verzierung mit der
Gummispritze " genannt wird - eine Bezeichnung gemäß dem
verwendeten Werkzeug. Der Handwerker, der dieses Verfahren einsetzt,
stellt ein Reliefdekor her, indem er Ton aufträgt, der in verschiedenen
natürlichen Oxyden, wie z.B. |

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