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BIOT:
Mundgeblasene Gläser.
Biot
ist ein Dorf in der Provence, das für seine mundgeblasenen Gläser
bekannt ist. Ein mundgeblasenes Glas entsteht aus der ideenreichen
Phantasie eines Mannes - Eloi Monod. Durch seinen Anstoss hat Biot seit
den 50er Jahren einen hervorragenden Aufschwung und einen spektakulären
Erfolg erfahren.
Inspiriert
von der Arbeit der berühmten Glashandwerker Venedigs, Mallorcas und
Barcelonas, gründete er gemeinsam mit einem alten Glasmacher und einem
jungen Glasbläser eine Glashütte.
Seitdem
haben zahlreiche Glasbläser-Werkstätten in der Stadt und der Umgebung
ihre Blütezeit erlebt und sich auf diese Weise einen Namen gemacht.
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Glasmeister:
Als
selbstlernender Künstler, der von Glasmeistern ausgebildet wurde, stellt
unser Handwerker aus mundgeblasenem Glas mit Oxydeinschlüssen ein
exklusives Produkt her. Seine prächtigen Dekogegenstände, die mit einer
kunstvollen Schicht aus Metalloxidpulver versehen werden, bringen die
Farbe und Transparenz zur Geltung.
Die
Werkstatt Verre & Flamme befindet sich seit 1978 in der Nähe
von BIOT. Sie stellt gemäß der wahren Tradition der Techniken, die von
den BIOT-Glasmeistern eingesetzt werden, Gläser, Karaffen, Krüge,
Stirnlampen usw. her.
Alle
Gegenstände bekommen im warmen Zustand einen Stempel, als Zeichen für
ihre Echtheit.
Herstellung:
Die
Arbeit mit Glas erfordert die Bildung von Gruppen, die sich aus einem
Glasmeister, einer Hilfskraft und einem Gehilfen (Glasbläserlehrling)
zusammensetzt. Der Gehilfe nimmt die glühende Masse aus dem Ofen, rollt
sie auf einem Gießtisch aus und bläst dann in das Blasrohr, um eine
kleinen roten Glaskolben zu formen (Glasposten).
Das
Glas ist ein Produkt, das vom Menschen hergestellt wird. Es kommt nicht
als Naturprodukt vor. Es handelt sich hierbei um ein Produkt, das aus Sand
und Kalk hergestellt wird. Dieser Mischung fügt man Natrium-, Kalium-,
und Bleisilikat hinzu. Die Schmelztemperatur von Glas liegt bei ca. 1500°C.
Die
" Blasen " des geblasenen Glases werden durch Aufstreuen von
Natriumkarbonat auf das warme Glas erzeugt. Das freigesetzte Kohlendioxid
bildet diese kleinen typischen Blasen.
Die
Hilfskraft nimmt die Verbindung, indem sie erneut Glas aufnimmt, das den
Glasposten umhüllt, und formt es in einem feuchten Holzwerkzeug (der
Wulcherklotz). Sie entwirft die Form mit Hilfe einer Art Zange (Prägeplatten).
Hin und wieder bläst sie, um die Vase aufzublähen.
Der
Glasmeister verleiht der Vase ihre Endform. Er erwärmt den Gegegenstand,
rundet ihn ab, höhlt ihn aus oder gleicht die Unebenheiten mit dem Prägeplatten
aus. Die Beherrschung der verschiedenen Herstellungsschritte gibt den
Anschein, dass es sich hierbei um eine einfache Arbeit handelt. Der
Glasmacher muss zum Erhalt des "Meistertitels" oder des "Glasmeisters"
jedoch 7 Ausbildungsstufen durchlaufen und wird von seinen Arbeitskollgen
beurteilt.

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